Österreichweit

Erasmus+: Hochschulbildung

Hinweis

Erasmus+ ist das neue EU-Programm für die Bereiche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum 2014-2020. Damit werden die unterschiedlichen EU-Programme aus der Programmperiode „Lebenslanges Lernen“ (2007-2013) im Bereich von Bildung und Jugend zu einem neuen Programm zusammengefasst.

  • Schulbildung (vormals Comenius)
  • Hochschulbildung (vormals Erasmus)
  • Berufliche Bildung (vormals Leonardo da Vinci)
  • Erwachsenenbildung (vormals Grundtvig)
  • Jugend in Aktion
  • Internationale Kooperationsprogramme (Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink und das Programm für die Zusammenarbeit mit Industrieländern).

Darüber hinaus gibt es zum ersten Mal auch Fördermöglichkeiten für Sport.

Im Mittelpunkt des Gesamtprogramms steht die Förderung von Mobilität und länderübergreifender Zusammenarbeit sowie der Austausch bewährter Praxis im Bildungs- und Jugendbereich. Im Sport soll sich das Programm vor allem auf Kooperationsprogramme und den Breitensport konzentrieren.

Was wird gefördert

  • Mobilität für Studierende/Graduierte (z. B. Auslandsstudium, studienrelevantes Praktikum)
  • Lehrkräfte und anderes Hochschulpersonal (z. b. Lehr- und Fortbildungsaufenthalte)
  • Strategische Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen und Bildungszentren, Hochschulen, NGOs, Unternehmen (inklusive Sozialunternehmen), lokale/regionale/nationale Behörden, Hochschulen, Sozialpartnern, Vereinen des Bildungs- und Jugendbereichs, Forschungsinstituten, Kulturinstitutionen (Museen, Bibliotheken, Theater), Berufsberatungszentren etc.
  • Wissensallianzen (=transnationale, strukturierte und ergebnisorientierte Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen)
  • Joint (Master) Degree Mobility: Förderung von Konsortien, die aus Hochschuleinrichtungen, Unternehmen, Forschungsinstitutionen, NGO’s etc. bestehen und sich an exzellente HochschulabsolventInnen, Personal und Lehrende richten
  • „Capacity Building“: Projekte zu Unterstützung der Modernisierung der Hochschulbildung in den für diese Maßnahme zuschussfähigen Partnerländern
  • Internationalisierung, Modernisierung und Intensivierung der Zusammenarbeit der Hochschulen in Europa
  • Mitgestaltung des gemeinsamen europäischen Hochschulraums
  • Transparenz und Vergleichbarkeit europäischer Hochschulabschlüsse
  • Stärkung des Beitrags der Hochschulen zu Innovationen im Bildungsbereich
  • Enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen
  • Förderung des Fremdsprachenerwerb und des interkulturellen europäischen Bewusstseins Erasmus ist das erfolgreichste EU-Programm im Bildungsbereich. Jedes Jahr nutzen es mehr als 5.500 österreichische Studierende sowie rund 1.000 Lehrende und andere Hochschulangehörige.

Wer wird gefördert

  • Studierende österreichischer Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und andere Einrichtungen)
  • Graduierte unmittelbar nach Studienabschluss (Praktika)
  • Lehrkräfte und anderes Hochschulpersonal
  • Menschen mit Special Needs im Hochschulpersonal (Sonderzuschüsse vorgesehen)
  • Einrichtungen und Vereinigungen im Bereich der Hochschulbildung
  • Unternehmen und Sozialpartner
  • Bildungsbehörden
  • Forschungsinstitutionen und weitere Einrichtungen, die im Hochschulbereich aktiv sind

Voraussetzungen

Informationen erteilt die Nationalagentur Lebenslanges Lernen.

An einem Mobilitätsprojekt müssen mindestens zwei Organisationen (eine koordinierende Entsende- und mindestens eine Aufnahmeorganisation) aus mindestens zwei Programmländern beteiligt sein.

Eine Strategische Partnerschaften muss aus mindestens drei Partnerorganisationen aus mindestens drei Programmländern (AUSNAHME: im Schulbereich sind auch bilaterale Partnerschaften möglich) bestehen.

Das Konsortium einer Wissensallianz muss muss aus mindestens sechs voneinander unabhängigen Partnern aus mindestens 3 Programmländern (EU 34, EFTA Länder, Türkei und FYRO Mazedonien) bestehen.

Das Konsortium eines „Joint Master Degree muss aus mindestens drei Hochschuleinrichtung aus drei verschiedenen Programmländern bestehen mit weiteren Partnern aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor, Forschungseinrichtungen oder Non-Profi Organisationen.

Konsortium eines „Capacity Building“-Projekts muss aus mindestens drei Hochschuleinrichtungen aus drei 3 verschiedenen Programmländern, mindestens zwei Hochschuleinrichtungen aus jedem Partnerland, das im Projekt involviert sein soll und jzusätzlich bei Structural Projects aus mindestens einer relevanten Behörde aus jedem Partnerland bestehen! Die Beteiligung von z. B. Unternehmen, Studierendenvereinigungen wird begrüßt.

Höhe

Informationen erteilt die Nationalagentur Lebenslanges Lernen.

Förderungsträger/ Ansprechpartner

ÖAD - Österreichischer Austauschdienst
Nationalagentur Lebenslanges Lernen
Ebendorferstraße 7
1010 Wien
Tel.: 01/534 08 - 0
Fax.: 01/534 08 - 699
E-Mail: lebenslanges-lernen@oead.at
Internet: http://www.bildung.erasmusplus.at
Informationen zu Fördermöglichkeiten, Bewerbung und Antragstellung, Projektdauer, Einreichfristen, Förderbeträgen etc.

Fristen

Programmlaufzeit von 2014 bis 2020

Antragsfristen für das Programmjahr 2014:

  • Für Lernmobilitäten (Erasmus-Studienaufenthalte) sind je nach Hochschule verschiedene Bewerbungskriterien, Fristen und Abläufe zu beachten. Für Detailinfos wenden Sie sich bitte an das jeweilige Büro für internationale Beziehungen.
  • für Strategische Partnerschaften: 30. April 2014
    (Der Antrag ist bei der Nationalagentur des Landes, in dem die koordinierende Einrichtung angesiedelt ist, einzureichen.)
  • für Wissensallianzen: 3. April 2014 für einen Projektbeginn am 1. November 2014
    (Der Antrag ist direkt bei der Exekutivagentur zu stellen.)
  • für „Joint Master Degree“ Mobility: 27. März 2014
    (Die Projekte sind direkt bei der Europäischen Kommission bzw. EACEA online einzureichen)

Informationen über (derzeit noch nicht feststehende) Projekteinreichungsfristen weiterer Programme auf: www.bildung.erasmusplus.at