Österreichweit

Übersiedlungsbeihilfe

Was wird gefördert?

Teilweiser Kostenersatz für Übersiedlungsaufwendungen in Zusammenhang mit der Aufnahme einer Beschäftigung oder einer Lehrausbildung. Konkret:

  • Kosten für Spedition oder Anmietung eines Übersiedlungsfahrzeuges
  • Reisekosten im Zusammenhang mit der Übersiedlung
  • Für alle anderen Kosten im Zusammenhang mit der Übersiedlung z.B. Kautionen, Ablösezahlungen, Provisionen an MaklerInnen, Um- und Abmeldekosten wird eine Pauschale gewährt.

Wer wird gefördert?

  • Arbeitslose, Arbeitssuchende und Lehrstellensuchende, die nicht auf eine/n nähergelegene/n zumutbaren Arbeitsplatz oder Lehrstelle vermittelbar sind und bereit sind, eine entferntere Arbeits- bzw. Ausbildungsstelle anzunehmen.
  • Darüber hinaus kann Beschäftigten, die bereits eine Entfernungsbeihilfe beziehen, eine Übersiedlungsbeihilfe unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden.

Voraussetzungen

  • Übersiedlung muss in den ersten 52 Wochen nach Aufnahme eines unbefristeten bzw. mindestens auf ein Jahr befristeten, vollversicherten Arbeitsverhältnisses erfolgen
  • Beratungsgespräch bei der regionalen AMS Geschäftsstelle erforderlich
  • monatliches Bruttoeinkommen darf 2.300,00 EUR nicht übersteigen

Höhe

Max. 4.632,00 EUR (ausbezahlte Entfernungsbeihilfen kommen zum Abzug): Setzt sich zusammen aus einer Pauschale von 500,00 EUR + 75 % der tatsächlichen Aufwendungen lt. vorgelegter Rechnungen oder 2,50 EUR Kilometergeld pro Kilometer Entfernung zwischen Wohn- und Übersiedlungsort

Förderungsträger/
Ansprechpartner

Regionale Geschäftsstellen des AMS
Internet: http://www.ams.at/

Nähere Informationen:
http://www.ams.at

Fristen

Kontaktaufnahme mit der regionalen AMS Geschäftsstelle vor Übersiedlungsbeginn