Österreichweit

Bildungsfreibetrag für Unternehmen

Was wird gefördert

Vom Arbeitgeber finanzierte Weiterbildung von Mitarbeiter/innen im betrieblichen Interesse bei außerbetrieblichen Aus- und Fortbildungseinrichtungen (z. B. Wifi, bfi, professionelle Seminarveranstalter).

Gefördert werden Kurs- und Lehrgangsgebühren, Vortragendenhonorare, Miete für externe Schulungsräume, Kosten für Skripten und Lehrbehelfe (nicht aber Kosten für Verpflegung und Unterbringung).

Der Bildungsfreibetrag ist eine fiktive Betriebsausgabe, die vom Arbeitgeber im Rahmen seiner Gewinnermittlung geltend gemacht werden kann.

Wer wird gefördert

Unternehmen, die ihren angestellten Mitarbeiter/innen Fortbildungen zahlen.

Voraussetzungen

  • Vorlegen eines Belegs, laut dem der Arbeitgeber Weiterbildungsmaßnahmen für MitarbeiterInnen bei einer externen Bildungseinrichtung bezahlt hat
  • oder Vorlegen eines Beleges für Fortbildung durch ein betriebseigenes Schulungszentrum (z. B. Gastvortragende) - hier gibt es Obergrenzen
    Vollständige Einnahmen- Ausgabenrechnung (bei Pauschalierung kann der BFB nicht geltend gemacht werden)

Höhe

  • Der externe Bildungsfreibetrag kann seit 2002 in Höhe von höchstens 20% der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der Gewinnermittlung geltend gemacht werden.
  • Alternativ zum Bildungsfreibetrag können die Aufwendungen, für die ein externer Bildungsfreibetrag zustehen würde, auch im Rahmen eine Bildungsprämie in Höhe von 6 % berücksichtigt werden

Förderungsträger/ Ansprechpartner

Bundesministerium für Finanzen
Hintere Zollamtsstraße 2b
A-1030 Wien

Internet: www.bmf.gv.at

Information: Als Mitarbeiter/in besprechen Sie Ihren Weiterbildungswunsch am besten mit der Personalabteilung UND der Buchhaltung Ihrer Firma und verweisen dabei auf den BFB (§ 4 Abs. 4 Z 8 und Z EStG 1988) und auf die Möglichkeit der Bildungsprämie (§ 108c EstG).

Fristen

Bilanzstichtag (z. B. 31.12. des Jahres)