Bund

Ausbildungsbeihilfen für Menschen mit Behinderung

Was wird gefördert

Die Ausbildungsbeihilfe dient der Ermöglichen einer Schul- oder Berufsausbildung durch finanzielle Abgeltung des behinderungsbedingten Mehraufwandes

Wer wird gefördert

Personen ab dem vollendeten 15. Lebensjahr mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 vH

Voraussetzungen

  • Besuch einer Unterrichtseinrichtung nach § 3 des Studienförderungsgesetzes 1992 oder § 1 des Schülerbeihilfengesetzes oder Besuch einer Pflichtschule in einem Internat.
  • Besuch des Vorbereitungslehrganges für die Studienberechtigungsprüfung.
  • Lehrausbildung.
  • Ausbildung zum Krankenpflegefachdienst, Hebammenausbildung.
  • Absolvierung einer Schul- oder Berufsausbildung in einer Unterrichts- oder Ausbildungseinrichtung nach Beendigung der Pflichtschule bzw. nach Absolvierung der Schulpflicht in einer weiterführenden Schule.
  • Absolvierung einer vergleichbaren Schul- oder Berufsausbildung im Ausland.
  • Nachweis des behinderungsbedingten Mehraufwandes.

Höhe

Die monatliche behinderungsbedingte Mehraufwand kann bis zur Höhe der Ausgleichstaxe € 238,00 (Ausgleichstaxe 2013 nach § 9 Abs. 2 1.Satz Behinderteneinstellungsgesetz) abgegolten werden. Bei nachweislich höheren Kosten kann der monatliche Förderbetrag bis zur Höhe des 3-fachen Ausgleichstaxbetrages, also 714,00 EUR angehoben werden.

Förderungsträger/ Ansprechpartner

Bundessozialamt - Zentrale
Babenbergerstraße 5, 1010 Wien
Tel.: 05 99 88
Fax: 05 99 88-2131
E-Mail: bundessozialamt@basb.gv.at

jeweilige Landesstellen, abrufbar unter:
Internet: http://www.bundessozialamt.gv.at/

Fristen

Zuschussdauer ist ein Schul-, Studien- oder Lehrjahr; eine Verlängerung auf den gesamten Ausbildungszeitraum ist möglich.