Österreichweit

Kurskostenförderung: Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes, zu den Kurskosten und Kursnebenkosten

Was wird gefördert

Kursgebühren und Schulgeld, Lehrmittel, ärztliche bzw. psychologische Gutachten, Prüfungsgebühren, Schulungskleidung (z.B.: Schuhe für Baukurse), Selbstbehalt für Schulbücher, Fahrtkosten (täglich, wöchentlich, monatlich), Selbstbehalt für SchülerInnenfreifahrt, Unterkunft (Nächtigung und Verpflegung)

Wer wird gefördert

  • Arbeitslose während einer Qualifizierungs- oder Berufsorientierungsma߬nahme zur Sicherung der finanziellen Existenz
  • In besonderen Fällen können auch Beschäftigte, deren Einkommen eine bestimmte Höhe nicht überschreitet, gefördert werden.

Voraussetzungen

  • Die Maßnahme muss arbeitsmarktpolitisch sinnvoll sein und zu einer Erhöhung der Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt beitragen.
  • Gefördert werden primär Tageslehrgänge, im Fall von Kinderbetreuungspflichten auch Abendlehrgänge.

Höhe

  • Die Höhe der Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes entspricht mindestens der Höhe des Arbeitslosengeldes bzw. der Notstandshilfe.
  • Alle FörderungswerberInnen, die eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts erhalten, sind in der Kranken-, Unfall-, und Pensionsversicherung (Ersatzzeit) versichert.
  • Von den Kursgebühren und Reisekosten etc. übernimmt das AMS bis zu 100% der nachgewiesenen Kosten.
  • Die Beihilfen werden für die Gesamtdauer einer Maßnahme (z. B. Buchhaltungskurs) bzw. für ein zusammengehöriges Maßnahmenpaket gewährt (z. B. Buchhaltung I und II gelten als eine Maßnahme).

Förderungsträger/ Ansprechpartner

Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) - regionale Geschäftsstelle des AMS
Regionale Geschäftsstelle des AMS sind aufgelistet unter:
Internet: http://www.ams.at/

Fristen

Die Beihilfen sind an ein Beratungsgespräch gebunden. Dies erfordert, dass der/die FörderungswerberIn mit dem/der zuständigen BeraterIn der regionalen Geschäftsstelle des AMS rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme Kontakt aufnimmt.