Bewerbungstipps


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Die schriftliche Bewerbung

Die telefonische Bewerbung

Weitere Bewerbungstipps online

 

 

Die schriftliche Bewerbung

 

Bewerbungsbrief

Bewerbungsmappe

Lebenslauf

 

Das Bewerbungsschreiben besteht aus zwei Teilen, dem Bewerbungsbrief und dem Lebenslauf. Unter Umständen kann man eine Bewerbungsmappe zusammenstellen. Das Bewerbungsschreiben wird entweder brieflich verschickt oder als Online-Bewerbung in Form eines E-Mails übermittelt. In diesem Fall wird der Lebenslauf als Anlage beigefügt und man bietet an, etwaige Dokumente über den Postweg nachzusenden. Vorsicht: Online-Bewerbungen erreichen zwar rasch ihr Ziel, werden oft allerdings per Mausklick ebenso rasch abgelehnt.
Mit der schriftlichen Bewerbung will man das Interesse wecken. Sie ist dann erfolgreich, wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch führt.

Tipp: Überlegen Sie vorher, warum es genau dieser Job bei genau diesem Unternehmen sein soll!

 

 

Bewerbungsbrief

 

Bei der schriftlichen Bewerbung muss man in wenigen Worten klar machen, was man will. Das verlangt eine präzise Ausdrucksweise und deutliche Formulierungen. Ein höflicher Umgangston versteht sich von selbst, Struktur und Form sollten die eines Geschäftsbriefes sein. Auch wenn vorgefertigte Bewerbungsschreiben ihren Reiz haben mögen, sollte man doch darauf verzichten. Sie führen meist zu vorgefertigten Absagen.

 

Was sollte in einem Berwerbungsbrief enthalten sein?

Briefkopf:

Absender:Titel, Name, Adresse, Telefonnummer, Datum
Adressat: Anschrift (des Unternehmens)

Betreff:

Hier beziehen Sie sich auf die Stelle, für die Sie sich bewerben, bzw. das Inserat (Kennnummer)

Anrede:

Sehr geehrte Frau ..., Sehr geehrter Herr ..., Sehr geehrte Damen und Herren! (Versuchen Sie zuvor Ihre Ansprechperson zu ermitteln)

Bewerbungsgrund:

Was wollen Sie? Was können Sie? Warum sind Sie für die angestrebte Stelle geeignet?
Ersuchen um einen Termin für ein persönliches Gespräch

Grußformel:

Mit freundlichen Grüßen, Name, Unterschrift

Anlage(n):

Bewerbungsmappe


Das Bewerbungsschreiben soll mit der Schreibmaschine oder dem Computer verfasst werden. Wählen Sie eine gängige Schriftart (etwa Arial, Times New Roman) und nach Möglichkeit weißes Papier.

 

 

Bewerbungsmappe

 

Will man Zeugnisse oder Arbeitsproben vorlegen, dann empfiehlt es sich, alle Dokumente in eine Mappe zu ordnen.
Reihenfolge von oben nach unten:
Bewerbungsbrief
Lebenslauf
Kopien von Zeugnissen, Arbeitsbestätigungen, Bescheinigungen über absolvierte Seminare
Arbeitsproben
Für AusländerInnen: Arbeitserlaubnis

Tipp: Auch die Mappe muss ansehnlich sein! Vermeiden Sie alles, was die Ordnung kompliziert (etwa Klarsichthüllen). Verschicken Sie Dokumente nicht im Original!

 

 

Lebenslauf

 

Auch beim Lebenslauf ist die prägnante Sprache von großer Bedeutung. Eine durchgängige Chronologie erleichtert das Verstehen ebenso wie eine übersichtliche Struktur. Man darf dabei logische Ereignisse (wie etwa den Besuch der Volksschule) weg lassen, sollte Lücken aber grundsätzlich unbedingt vermeiden. Ehrlichkeit ist Voraussetzung, allzu viele Erklärungen und Rechtfertigungen hingegen langweilen und hinterlassen einen schlechten Eindruck.

Was sollte in einem Lebenlauf enthalten sein?

Foto (Passfoto, kein Urlaubsbild!)

Name und Titel, Adresse, Telefonnummer, E-Mail

Geburtsdatum, Geburtsort

Familienstand

Staatsbürgerschaft

Bildungsweg: Schulbildung, Berufsausbildung, Weiterbildung

Präsenzdienst

besondere Kenntnisse (Fremdsprachen, EDV)

Datum, Ort

Unterschrift

 

Tipp: Oft ist das Bewerbungsschreiben der erste persönliche Eindruck, den man hinterlässt. Man muss auf die äußere Form achten. Das Papier soll sauber und ordentlich gefaltet sein. Rechtschreibung kontrollieren!

 

 

Die telefonische Bewerbung

 

Wer sich mit einem Telefonanruf bewirbt, erfährt meistens gleich Resultate. Die Vorbereitung auf dieses Gespräch muss dennoch besonders gründlich sein, denn man hat keine Möglichkeit, im Nachhinein eine Ordnung herzustellen (wie etwa beim Schreiben mit dem Computer). Was verworren vorgebracht wird, bleibt auch so. Daher empfiehlt es sich, die wichtigsten Punkte zuvor schriftlich zu notieren.
Kennen Sie Ihren Ansprechpartner? - Wenn nicht, dann lassen Sie sich zum Personalbüro weiterverbinden. Weisen Sie unter Umständen darauf hin, dass Sie sich bewerben wollen, aber erzählen Sie nicht gleich Ihre ganze Geschichte.
Nennen Sie Ihren Namen und sprechen Sie besonders deutlich. Sagen Sie das Wesentliche, halten Sie sich kurz. Bieten Sie an, eine Bewerbungsmappe zu schicken und bitten Sie um einen Termin für ein Vorstellungsgespräch.

 

 

Weitere Bewerbungstipps Online

 

www.ams.or.at
Das Arbeitsmarktservice AMS vermittelt nicht nur freie Stellen, sondern bietet auch eine umfassende Beratung und hält Bewerbungstipps bereit.
Es gibt in allen Bundesländern Geschäftsstellen des AMS.

www.wifi.at
Beim Wirtschaftsförderungsinstitut WIFI kann man sich weiterbilden und umfassend beraten lassen. Es ist in allen Bundesländern vertreten. Die Internetseite hält eine Menge Links zu den Themen Beratung und Bewerbung bereit.

www.help.gv.at
Internetseite des Bundesministeriums für öffentliche Leistung und Sport; Tipps und Wegweiser bei Amtswegen

Gute Informationen findet man auch in den Karriereseiten der verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen.
www.kurier.at/karriere/
www.derstandard.at/Karriere/
www.diepresse.com
www.focus.de (sehr detailliert und informativ!)
www.profil.at
www.bewerben.at
Bewerbungsinfos des bfi; Online-Beratung, Bewerbungsquiz und Diskussionsforum zum Erfahrungsaustausch;
www.arbeitsamt.de
Europäische Berufsberatungszentren (EBZ)
www.bewerbung.at
Erstellung von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf gegen Gebühr

 

 

Das Vorstellungsgespräch

 

Vorbereitung

Körpersprache

Kleidung und Styling

 

Der erste persönliche Auftritt ist entscheidend und muss entsprechend gut vorbereitet werden. Körpersprache und Kleidung, bzw. Styling geben Auskunft über die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein. Pünktlichkeit ist selbstverständlich.
Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor.

 

 

Vorbereitung

 

Holen Sie Informationen über den Betrieb ein.
Wie sieht es mit Ihren Gehaltsvorstellungen aus?
Legen Sie Ihre Unterlagen bereit.

Tipp: Besser zu viele Unterlagen mitbringen als zu wenige. Halten Sie die Unterlagen und Dokumente griffbereit in einer passenden Tasche (nicht in der Hand).

Zwei häufig gestellten Fragen und wie man darauf antworten sollte:
- Warum wollen Sie gerade bei diesem Unternehmen arbeiten?
Gut: Man weist auf die ausführliche Informationssuche hin, man begründet das Interesse
Schlecht: Schmeichelei oder aber Gleichgültigkeit (weiß nicht, hat sich halt so ergeben...)
- Warum sollen wir uns ausgerechnet für Sie entscheiden?
Gut: dokumentierte Selbstpräsentation, auf Fähigkeiten und, Interessen hinweisen
Schlecht: protzen oder aber sich klein machen

Beim Bewerbungsgespräch ist es wichtig, den Zweck im Auge zu behalten. Nun haben Sie die Möglichkeit ihre Motivation unter Beweis zu stellen, etwa indem Sie (kluge) Fragen stellen. Achten Sie aber darauf, dass das Gespräch im Rahmen bleibt, schweifen Sie nicht ab, beginnen Sie nicht zu plaudern. Fallen Sie niemandem ins Wort.
Zwei häufig gestellten Fragen und wie man darauf antworten sollte.
Bereiten Sie sich darauf vor, Fragen gezielt zu beantworten. Sprechen Sie dabei laut und deutlich und vermeiden Sie Dialektausdrücke. Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch.

Tipp: Üben Sie das Gespräch zu Hause vor dem Spiegel oder mit Freunden. Bei aller Vorbereitung: auswendig gelernte Antworten hinterlassen einen schlechten Eindruck!
Vergessen Sie nicht auf das Selbstverständliche, etwa zu grüßen.

 

 

Körpersprache

 

Sie verfügen über bestimmte Fähigkeiten und sind stolz darauf. Dieses gesunde Selbstbewusstsein sollten sie auch mit einer entsprechenden Körperhaltung ausdrücken. Gehen Sie aufrecht, schauen Sie ihrem Gesprächspartner gerade in die Augen. Nervöses Herumrutschen oder Blicke zur Uhr sagen Ihrem Gegenüber, dass Sie andere, wichtigere Dinge im Kopf haben, als diesen Job zu bekommen. Bemühen Sie sich um eine entspannte Körperhaltung. Verschränkte Arme zeugen von mangelnder Offenheit.

Tipp: Durchatmen und locker bleiben!

 

 

Kleidung und Styling

 

Die Art wie man sich präsentiert, entscheidet gleich einmal über Sympathie oder Abneigung. Noch vor dem ersten Wort hat unser Anblick in seinem Gegenüber schon für die ersten Vorurteile gesorgt. Deshalb ist es wichtiger, gepflegt zu erscheinen statt übermalt. Gut frisiert statt kunstvoll gestylt. Saubere, gefeilte Fingernägel machen einen besseren Eindruck als - womöglich absplitternder - Nagellack.
Für die Kleidung gilt: dezente Farben, und schlichter Stil. Besser saubere Jeans mit Hemd/Bluse kombinieren als ein schrilles T-Shirt mit witzigem Aufdruck. Miniröcke und nabelfreie Shirts sollte man der Freizeit vorbehalten. Fast genauso schlimm ist es, in der Eleganz zu übertreiben: Anzug mit Weste und Krawatte oder ein Seidenkostüm wirken meistens nur verkleidet.